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Rumänische Delegation im Chiemgau
am 9. März um 10 Uhr im Rahmen einer Studienreise über die Tourismusregion Chiemgau. Im Traunsteiner Rathaus stellt der Chiemgau Tourismus e.V. und das Ökomodell Achental die Netzwerkarbeit der Region vor. „Der Tourismus in Rumänien steckt noch in den Anfängen, verfügt aber über ein großes Potential. Die Studienreise soll den Unternehmern praktikable Hinweise zum vernetzten Aufbau einer Tourismusdestination geben“, erklärt Jost Wagner, Organisator des Projektes und Geschäftsführer der Gesellschaft für Ausbildungsforschung und Berufsentwicklung (GAB) den Grund des Besuches in Traunstein.
Zwölf rumänische Netzwerkkoordinatoren und vier Branchenexperten bauen zurzeit in drei verschiedenen rumänischen Regionen branchenübergreifende Netzwerke auf. Innerhalb dieser Netzwerke sollen die Unternehmer Erfahrungen austauschen, gemeinsame Potenziale erkennen und individuelle Strategien zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit erarbeiten. Studienreisen ins europäische Ausland sollen den Unternehmern nützliche Hinweise - von Praktikern für Praktiker – liefern.
Das vom Nationalen Verband der Rumänischen KMUs in Zusammenarbeit mit der Münchner GAB seit November 2009 durchgeführte Netzwerkprojekt wird vom Europäischen Sozialfonds gefördert. Die noch jungen rumänischen Unternehmer sind - wie in anderen Europäischen Ländern - ein entscheidender Wirtschaftsfaktor. „Der Chiemgau Tourismus fördert diesen Netzwerkgedanken und möchte die rumänischen Kolleginnen und Kollegen bei der touristischen Entwicklung in ihren Heimatregionen unterstützen“, erklärt der Tourismus-Geschäftsführer Michael Lücke das Engagement des Verbandes.
Medienvertreter sind zum Gespräch am 9. März von 10 bis 12 Uhr im Traunsteiner Rathaus (Schrannensaal) herzlich eingeladen.
Am Nachmittag wird die Delegation im Kloster Seeon erwartet. Dort suchen die rumänischen KMUs das Gespräch mit Leistungsträgern im Chiemgau, bevor der Tag mit dem Besuch von Herrenchiemsee endet.
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